Am 26. Mai Kanya wählen!

Ich bringe alle Qualifikationen mit, um erfolgreich als Bürgermeisterin für Reinheim arbeiten zu können.“

Der „Hingugger“, die Zeitung des Reinheimer Kreises, die unregelmässig erscheint, hat aus aktuellem Anlass die Kandidatin für das Bürgermeisteramt, interviewt. Lesen Sie hier dieses Gespräch.

Hingugger:

Hallo Kanya, mit diesem Interview wollen wir Dich den Reinheimer Bürgerinnen und Bürgern näher bekannt machen. Stell Dich bitte einmal vor.

Kanya:

Mein Name ist Kanya Pawlewicz-Rupp. Ich bin 39 Jahre alt, verheiratet, stamme aus Berlin und lebe mit meiner Familie seit mehr als 12 Jahren in Reinheim. Meine Familie, das sind mein Mann Jörg, seine beiden Töchter, die er in unsere Beziehung mitgebracht hat, und unsere beiden gemeinsamen Kinder. Außerdem unsere „Vize-Oma“ Gerda, die wir sehr gern haben und die uns sehr oft sehr viel hilft. Patchwork-Familie heißt auch Herausforderung, das ist keine Frage, aber wir haben das Glück eines starken familiären Zusammenhalts und die ganze Familie unterstützt mich bei dieser Bürgermeisterr-Kandidatur und darüber hinaus.

Hingugger:

Apropos Familie und Kinder: Wie soll das denn gehen als  Bürgermeisterin?

Kanya:

Mein Mann Jörg ist bereit, zukünftig beruflich kürzer zu treten und in Teilzeit zu gehen. Er wird dann mehr Aufgaben in der Kinderbetreuung und im Haushalt übernehmen als bisher schon – was ich wirklich sehr zu schätzen weiß. Ohne seine Unterstützung, die von Gerda und die der Kinder ginge das alles nicht. Ich habe die Kinder vor der  Entscheidung zur Kandidatur gefragt, ob sie damit einverstanden sind und ihnen auch erläutert, was das heißt. Sie haben zu mir gesagt: Mama, das wär echt cool. Mach das mal! Das war eine wunderbare Erfahrung.

Hingugger:

Warum möchtest Du denn Bürgermeisterin von Reinheim werden?

Kanya:

Weil ich dafür die Ausbildung und die Erfahrungen habe und weil ich Reinheim modern, sozial und fair machen will. Reinheim muss familiengerechter und nachhaltiger werden und außerdem endlich eine Politikmachen, die den  Wirtschaftsstandort
weiterentwickelt und stärkt.

Hingugger:

Wie viel politische Erfahrung hast Du?

Kanya:

Ich bringe alle Qualifikationen mit, um erfolgreich als  Bürgermeisterin für Reinheim arbeiten zu können, auch langjährige politische Erfahrung, schon vor Reinheim und seit 12 Jahren hier in unserer Stadt. Fast fünf Jahre lang, von 2011 bis 2016, war ich als Stadträtin von Reinheim, Mitglied im Magistrat unserer Stadt. Dort habe ich 2014 federführend die Erarbeitung des Aktionsplans I zur Umsetzung der  UN -Behindertenrechtskonvention geleitet, im Auftrag des Bürgermeisters. Seit 2016 bin ich Stadtverordnete, seit 2018 auch im Ortsbeirat Reinheim.Ich habe viele Jahre lang in verschiedenen Vorständen der SPD mitgearbeitet und bin seit Gründung des Reinheimer Kreises Stellvertretende RK-Vorsitzende. Die Vereinswelt Reinheims kenne ich auch recht gut. Ich war einige Jahre im Vorstand des Odenwaldvereins aktiv.

Hingugger:

Welche Ausbildung hast Du?

Kanya:

Ich habe Politikwissenschaften studiert und mit einem Diplom (Note 2,1) abgeschlossen. Ich habe während und nach dem Studium im Deutschen Bundestag gearbeitet, als Mitarbeiterin, teilweise Büroleiterin der damaligen Bundestagsabgeordneten Walter Hoffmann aus Darmstadt und Barbara Imhof aus Fulda. Ich habe danach einen MBA in Internationalem Marketing an der European School of Business in Reutlingen dran gehängt, weil ich dachte, es kann nicht schaden, was von Wirtschaft zu verstehen. Und da hab ich dann handels-und steuerrechtliche Dinge gelernt, erfahren, wie man Bilanzen erstellt und liest, was ja auch sehr hilfreich ist für den städtischen Haushalt. Außerdem weiß ich, wie man z.B. Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Investitionen macht.


Im Rahmen dieses Studiums habe ich wegen meiner guten Leistungen ein Stipendium des Deutschen Akademischen
Austauschdienstes für ein Semester in China erhalten: für die Tongji-Universität in Shanghai. Aber manchmal läuft es im Leben anders als geplant: Statt nach China zu gehen, habe ich meine wundervolle Tochter Johanna bekommen und bin im wahrsten Sinne des Wortes Zuhause geblieben. Einerseits schade, andererseits aber ein großes Glück.

Hingugger:

Du hast auch nach der Geburt Deiner Tochter gearbeitet?

Kanya:

Ja klar. Neben Baby und Haushalt habe ich schnellstmöglich das MBA-Studium erfolgreich zum
Abschluss (Note 1,7) gebracht und zunächst bei der Deutschen Lufthansa in Frankfurt angeheuert. Auch damals ging das natürlich nur mit der tatkräftigen Unterstützung meines Mannes, der die Kinderbetreuung zum sehr großen Teil mitübernommen hat. Ein großes Glück war auch, dass wir Oma Gerda kennengelernt haben, und unsere beiden gemeinsamen Kinder haben eine tolle Betreuung in der Krabbelstube Glückskäfer und im Goldmann-Kindergarten erfahren dürfen.

Hingugger:

Du warst dann im Vorzimmer von Bürgermeister Hartmann?

Kanya:

Im Jahr 2009 bekam ich das Angebot von Herrn Hartmann, als Elternzeitvertretung im Reinheimer Rathaus anzufangen. Ich hab da zum einen klassische Sekretariatsaufgaben erledigt, aber auch die Aufgaben einer persönlichen Referentin des Bürgermeisters übernommen. Also Bürgeranliegen und –anfragen bearbeitet, Termine und Sitzungen für den  Bürgermeister inhaltlich vorbereitet, parlamentarische Anfragen schriftlich beantwortet und zu einem späteren Zeitpunkt auch die Wirtschaftsförderung aufgebaut. Ich war beispielsweise an der Vorbereitung des Innenstadtentwicklungskonzepts beteiligt, das dann gemeinsam mit Gewerbetreibenden und Bürgerinnen wie Bürgern erarbeitet worden ist.

Das waren fast drei Jahre, drei gute und lehrreiche Jahre, in denen ich auch die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen im Rathaus schätzen gelernt habe.

Hingugger:

Du bist anschließend zum Landkreis gewechselt?

Kanya:

Ab Ende 2011 habe ich beim Landkreis Darmstadt-Dieburg in der Abteilung  Wirtschaftsförderung gearbeitet. Vier Jahre lang war ich für das Thema Erneuerbare Energien zuständig.  In dieser Zeit habe ich beispielsweise die Stellungnahme des Landkreises zum Regionalplan Erneuerbare Energien mit ausgearbeitet, der jetzt erst in der Regionalversammlung diskutiert wird. Im September 2015 lief mein befristeter Vertrag in Kranichstein aus.

Hingugger:

Heute arbeitest Du hier in Reinheim?

Kanya:

Seit 2016 bin ich  Vertriebsverantwortliche eines kleinen mittelständischen IT-Unternehmens in Reinheim. Dadurch habe ich auch einen guten Einblick in die Standortbedingungen und in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen hier vor Ort erworben. Ich kenne Reinheim, seine Verwaltung, seine Menschen und den Wirtschaftsstandort sehr gut. Wir haben hier viele gute Freunde gefunden und fühlen uns hier sehr wohl. Wir sind in Reinheim zuhause.

Hingugger: Danke für das Gespräch und viel Erfolg!

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