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Wirtschaftlich erfolgreiches Reinheim

Wirtschaftspolitik stärken und modernisieren

Erfolgreiche Wirtschaftspolitik braucht entsprechende Rahmenbedingungen. Als Bürgermeisterin von Reinheim werde ich Wirtschaftspolitik als eine der wichtigsten Aufgaben kommunaler Politik verstehen und verwirklichen. Wirtschaftspolitik muss zeitgemäßer werden, geht es hier doch um Arbeitsplätze, das berufliche Schicksal von Menschen und außerdem um die Höhe der Gewerbesteuer, eine der wichtigsten Finanzierungsquellen unserer Stadt. Wie gefährlich die andauernde Abhängigkeit von einem einzigen großen Unternehmen für unsere Stadt ist, sehen wir jetzt in Groß-Bieberau, das in schwere finanzielle Probleme geraten ist und Steuern wie Gebühren stark anheben muss. Darauf weisen wir vom Reinheimer Kreis schon seit vielen Jahren hin. Davor haben wir sogar schon gewarnt, bevor der Reinheimer Kreis gegründet wurde. Es wird höchste Zeit, dass daraus Konsequenzen gezogen werden.

Bedingungen für unsere heimischen Unternehmen verbessern

Als Bürgermeisterin von Reinheim würde ich gerade hier nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten. Dabei muss die Verbesserung der Bedingungen für die vorhandenen Unternehmen, für das lokale Gewerbe und den lokalen Handel im Vordergrund stehen. Dafür gibt es einige Ansatzpunkte. Es muss unser Ziel sein, sie auch bei öffentlichen

Auftragsvergaben stärker zu berücksichtigen, wobei mir natürlich die gesetzlichen Grenzen durch die Vergabeordnungen VOB und VOL sehr bewusst sind. Hier müssen konsequent alle rechtlichen Freiräume ausgeschöpft werden, damit „Pfusch am Bau“ durch weit angereiste Firmen vermieden wird, die dann Verzögerungen, zusätzliche Arbeit und zusätzliche Kosten nach sich ziehen. Dementsprechend sehe ich es auch als meine Aufgabe, mich als Bürgermeisterin überregional für eine Verbesserung dieser Regelungen einzusetzen.

Chancen Reinheims nutzen, Investoren und Startups für Reinheim interessieren

Außerdem werde ich als Bürgermeisterin gezielt und nachhaltig auf Investorensuche gehen, nicht nur per Brief wie bisher. Vor allem müssen wir unsere Chancen nutzen, auch Startups und aufstrebenden jungen Unternehmen aus den Hochschulen Darmstadts und Frankfurts interessante Arbeitsbedingungen zu bieten. Gerade hier tut sich derzeit sehr viel, wovon auch unsere Stadt mit ihrer sehr guten Verkehrsanbindung im Speckgürtel Darmstadts und des Rhein-Main-Gebiets profitieren kann. Ich weiß sehr wohl, dass der Wettbewerb zwischen den Kommunen groß und hier ein langer Atem gefragt ist. Überregionale Netzwerke können aber auch hier helfen und müssen genutzt werden.
Reinheim hat als Standort durchaus handfeste Vorteile und nicht zu unterschätzende Chancen, die es zu nutzen gilt. Dazu gehört auch die schnelle und zielgerichtete Entwicklung der beiden neuen Gewerbegebiete, die besser vermarktet werden müssen und auch Standort junger Unternehmen aus dem Ballungsraum Rhein-Main werden können.

Nachhaltiges Reinheim

Bauten besser planen und umsetzen, um Kostensteigerungen und Verzögerungen zu vermeiden

In den städtischen Bauten der letzten Jahre ist es immer wieder zu Kostensteigerungen und teilweise erheblichen Verzögerungen gekommen. Vor allem der Bauhof wurde durch ungeplante Arbeitseinsätze immer wieder stark belastet. Als Bürgermeisterin von Reinheim werde ich darauf achten, dass Baumaßnahmen in Reinheim künftig besser geplant und umgesetzt werden. Dazu sind die städtischen Beschäftigten besser fortzubilden und vor allem bei Großprojekten verantwortliche Bauleitungen einzuschalten, die Fehler und Pfusch entdecken und vermeiden helfen sollen. Der Bauhof soll so weit wie möglich von Aufgaben auf Problembaustellen entlastet werden.

Modernes Verkehrswesen in Reinheim

Als Bürgermeisterin von Reinheim werde ich mich für eine Ausweitung klimaschonender Verkehrsarten einsetzen. Reinheim hat eine Carsharingstation verdient. Auch der städtische Fuhrpark muss auf den Prüfstand gestellt und mit modernen Antriebsarten ausgestattet werden: Elektrofahrzeuge, Dienst-Pedelecs,

Dienstfahrräder usw. In einem Verkehrskonzept müssen Problemstellen wie am Reinheimer Bahnübergang oder in der Ortsdurchfahrt von Georgenhausen ebenso enthalten sein wie die Entwicklung der Verkehrswege für Autos, Busse, Fahrräder und Bahnen.
Der Öffentliche Nahverkehr muss weiter gestärkt und mittelfristig ausgebaut werden. Dazu gehört auch die Prüfung einer Gersprenztalbahn, die Kapazitätserweiterung der Odenwaldbahn und ein Stadtbus für Reinheim.

Städtisches Immobilieneigentum retten und dauerhaft besser pflegen.

Das teilweise seit Jahrzehnten vernachlässigte Immobilieneigentum der Stadt Reinheim muss dringend grundsaniert und damit gerettet werden. Das betrifft Bürgersteige, Straßen, städtische Wohnhäuser, Obdachlosenunterkünfte, Trauerhallen (z.B. am Alten Friedhof in Zeilhard), alte Rathäuser (Zeilhard und Georgenhausen), das alte Feuerwehrhaus Zeilhard und das Bürgerhaus Georgenhausen. Hier sind hohe städtische Schulden aus der Ära Hartmann versteckt. Als Bürgermeisterin von Reinheim werde ich darauf achten, dieses Eigentum der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und dauerhaft besser zu pflegen.

Erhalt von Denkmälern und Wahrzeichen in Reinheim

Für eine Stadt wie Reinheim ist der Erhalt von Denkmälern und Wahrzeichen ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der eigenen Identität. Deshalb sehe ich meine Aufgabe als Bürgermeisterin von Reinheim darin, den Erhalt dieser für unsere Stadt wichtigen Bauten zu unterstützen. Dazu gehören z.B. das Museumsstellwerk oder die Teichscheune.

Klimaneutrales und umweltgerechtes Reinheim

Bislang wurde es versäumt, Reinheim klimaneutral und umweltgerecht zu machen. Als Bürgermeisterin von Reinheim werde ich unsere Stadt zielgerichtet nach und nach klima- und umweltgerechter machen, damit auch unsere Kinder noch gut leben können.
Dazu muss sich Reinheim auch an den regionalen und überregionalen Institutionen beteiligen, die dem Schutz von Umwelt und Natur dienen. Deshalb werde ich u.a. den Wiederbeitritt zum UNESCO-Geopark Bergstraße-Odenwald anstreben und dessen Ressourcen aktiv für Reinheim nutzen.
Ich werde außerdem prüfen lassen, ob unsere Stadt ausreichend auf die veränderten klimatischen Bedingungen vorbereitet ist. Starke Trockenheiten und Stürme, aber auch sog. Starkregenereignisse erfordern entsprechende Vorbereitungen der Kommunalpolitik, damit Schäden und zusätzliche Kosten vermieden werden können.

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